Mia von und zu Denia-Dogs
Wir haben hier ja quasi ein "Dorf-Rudel", aber Mias Bindung zu Dubbi und Quatje ist nochmal besonders. Die liebe Tina hat Mia ein viertel Jahr vormittags zu sich genommen, weil meine Große noch nicht problemlos allein bleiben konnte und ich wieder Arbeiten gegangen bin. Außdem sind Dubbi und Mia quasi zusammen aufgewachsen und so einen sportlichen Bernhardiner gibt es garantiert kein 2. Mal!!! Sie hatte keine andere Chance mit einem Windhund zur Freundin :-) Hoffentlich färbt das auch auf die kleine Chili ab. Ansonsten hängt sie sich halt an Quatje, die Dogge und die Doggenartige.

Dieser Hund ist mein absolutes Gegenstück. Sie ist für mich etwas ganz Besonderes. Nicht nur dass ich sie liebe wie mein 3. Kind, sie spiegelt mich absolut wieder. Durch sie konnte ich verstehen, warum man so oft sagt, dass Hund und "Herrchen" eins sind. Wenn ich mich schlecht fühle, kann ich das an ihr ablesen. Wir verstehen uns blind. Sie ist für mich die absolute Perfektion.

Schwimmen tut sie sehr gerne - gut dass wir direkt an der Wuppertalsperre wohnen. Als wir mal nicht am Wasser waren, hat's auch eine Pfütze getan. Aber nur weil die Nachbarsretriever vorgelaufen sind und es gerade so lustig war. Und einen Spielverderber mag niemand. Ihhh. Ansonsten macht mein Püppchen einen riesen Bogen um Dreck und Matsch.

Von wegen spanischer Windhund! Wohl ehr Husky-Mischling oder so. Nachdem der erste Kälteschocküberwunden war, haben wir rausgefunden, "Schnee ist toll"! Zwar muss der blöde Mantel bei extremen Minusgraden angezogen werden, aber auch an sowas kann man sich gewöhnen. Bin ja schon froh, lieber Ingo, dass mir die prophezeiten Schuhe erspart blieben.
Den Strand in Dänemark fand unsere Maus super. Sie ist getobt und gerannt, hat die Wellen gejagt und hatte jeden Abend ca. 1 Kilo Sand im Bauch. Gut dass wir mittlerweile unsere Ticks haben, sonst hätte der super Strand Urlaub unangenehme Folgen haben können. Nicht zuletzt wegen unserer tollen Ernährungsberaterin, die zwar flucht, weil Mia doch sehr anspruchsvoll ist, aber uns super gut berät. Ohne Hund geht gar nicht mehr. Und mittlerweile ist es auch kein Thema - dann kommt sie halt mit ins Legoland, oder in den Zoo ...

Es macht unglaublich viel Spaß mit Mia zusammen die Gegend zu erkunden. Wir haben uns dabei schon unzählige Male verlaufen, aber das war uns egal. Außerdem bin ich fast gar nicht mehr krank, obwohl ich schon fluche, wenn ich bei strömendem Regen wieder raus muss. Mia aber auch und geteiltes Leid ist halbes Leid!
Gut dass wir am Wasser wohnen. Obwohl es tatsächlich auch ein paar Mal passiert ist, dass Mia nach dem Schwimmen so gefroren hat, dass irgendjemand von uns seine Jacke opfern musste. Dann wurde sie ordentlich abgerubbelt, damit mein Weichei nicht krank wird.
Sie liebt ihre Bälle über alles und es macht ihr riesigen Spaß sie zu apportieren. Außerdem liebt mein Windhund-Mix schwimmen und ist komplett ableinbar. Ich glaube sie weiß nicht, dass sie ein Windhund ist. Sie ist (tief drinnen) ein Retriever!! Sie ist unglaublich aufmerksam und sehr lernwillig. Sie möchte gefallen und ist somit ganz das Ebenbild ihrer "Schwester" Adriana.

Ich hab mal versucht zu recherchieren, wo Mia - damals hieß sie noch Mary - ihr erstes Lebensjahr verbraucht hat. Keine Chance. Soviel ich weiß hat sie 8 Wurfgeschwister und ihre Mama war eine blonde Retriever Mix Hündin namens Mayte. Sie war in, soweit ich rausfinden konnte, 6 verschiedenen Pflegefamilien und war auch 2x vermittelt. Die Leute müssen Idioten gewesen sein, diesen perfekten Hund wieder abzugeben. Mit 11, fast 12 Monaten kam also ein ängstlicher, schüchterner und misstrauischer Hund zu uns, der jeden Tag ein bißchen mehr aufblühte. Sie hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts gelernt. "Sitz" war das einzige Kommando, das sie kannte. Nichtmal auf ihren Namen hat sie wirklich gehört (aber wer will schon Mary heißen). Wir vermuten, dass ihr Papa ein schwarzer Galgo war :-), aber viele Eigenschaften muss sie von ihrer Mama haben. Sie ist lernwillig, schwimmt und apportiert gerne. Aber das typisch windhündische Fremden gegenüber misstrauische Verhalten ist bestimmt ehr vom Papa, Egal - sie ist mein absoluter Schatz. Das ihr erstes Lebensjahr bestimmt nicht das idealste war, haben wir doppelt und dreifach wieder wett gemacht!!
